Game Server, Root- oder vServer?

Der Game Server

Minecraft Game Server sind in der Regel einfach zu handhaben und Einsteigerfreundlich gestaltet. Wenn Du Dich also noch nicht mit Plugins oder Root Server auseinander gesetzt bzw. informiert hast, solltest Du zum ersten probieren einen Minecraft Game Server mieten. Ein Minecraft Game Server kann unter umständen ohne Kündigungsfrist oder ohne automatische Verlängerung erworben werden d.h. hast Du kein Geld mehr den Server zu verlängern, läuft dieser nach einer Frist ab und wird dann automatisch gelöscht. Die sogenannten Minecraft Prepaid Server können dann mittels gängigen Zahlungsmethoden wie z.B. PayPal, PaySafeCard, Sofortüberweisung, MasterCard oder VisaCard wiederum beliebig verlängert werden.

Ein Game Server besitzt in der Regel ein Webinterface (Wi) wie z.B das von Teklab (TekBase). Diese grafische Oberfläche bietet Dir alle nötigen Funktionen via „one-klick-to-play“ wie auch das automatische installieren von Plugins und Mods. Starten, Stoppen, oder neu starten funktioniert über einen Button (Taster). Diverse Statistiken Deines Servers kannst Du in einem Webinterface auch einsehen. Ein Game Server ist nicht unbedingt günstig, in der Regel kosten Spieler-Slots, RAM und anständige Performance-Upgrades richtig Geld. Nicht jeder billig Game Server Anbieter ist unbedingt gut, je mehr Game Server auf einem Root Server liegen, desto höher ist die Gefahr, dass es Performance-Probleme geben kann.

Der Root Server

Es gibt verschiedene Varianten managed Root Server /  Root Server, der managed Root Server wird wie es das Wort schon sagt, von dem Hosting Unternehmen verwaltet. Alle Sicherheits-Updates, führt die üblichen Wartungsarbeiten am System aus, sorgt für die anfängliche Konfiguration und Installation. Weil man keinen Root-Zugang zu einem Managed Server hat, kann man nicht Anwendungen seiner Wahl installieren oder Zugriff auf Fehlerprotokolle und System-Konfigurations-Dateien nehmen.

Ein Root Server ist ein vorkonfigurierte Server, der „root“-Zugang (vollständige Kontrolle) beinhaltet. „Root“ ist der Super-Admin auf einem Linux-System mit der Berechtigung zur Vergabe sämtlicher Arten von Zugriffsrechten. Damit kann man das gesamte System in seinem eigenen Ermessen verwalten und gestalten. Root Server sind geeignete Lösungen für technisch versierte Menschen, die um Vorteile von Verfügung und Kontrolle sich bewusst sind und diese auch kompetent handhaben können. Sie können Benutzer einrichten, die dann Anwendungen installieren.

Die gängigsten Betriebssysteme die auf einem Root Server (Dedicated Server) installiert werden sind Debian oder Windows, daher solltest Du Dich zumindest mit den Grundbefehlen von Linux / Debian vertraut machen, bevor Du einen Root Server mietest und dann nicht weiter weißt. Alle Root Server sind standardmäßig ohne Betriebssystem aufgesetzt, dies muss man im Vorfeld selber vornehmen. Vorteil des Root Servers ist, dass Du die volle CPU, den vollen RAM und die HDD / SSD im vollen Umfang benutzen kannst. Alternativ kannst Du auch diverse Webinterface Tools selbst auf Deinem Root installieren wie z.B. MCMyAdmin, SpaceBukkit oder EasyWi.
Mit einem Root Server hast Du viele und nahe zu unbegrenzte Möglichkeiten, Du kannst nicht nur Minecraft Server (unendlich viele) installieren, sondern auch alle anderen Linux fähigen Online Spiele zur Verfügung stellen die Du willst.

Der vServer

Beim vServer handelt es sich um einen virtualisierten Server, der auf einem dedizierten Hostsystem bereitgestellt wurde. Auf diesem Hostsystem befinden sich mehrere virtuelle Server (Instanzen), die mehreren Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Den vServer selbst mietest Du natürlich rein für Dich, sodass Du diesen mit keinen weiteren Kunden teilen musst. Lediglich das Haupt-Hostsystem wird mit anderen Kunden geteilt. Viele Hosting Unternehmen sichern Dir unter umständen eine garantierten Anteil an CPU / RAM und HDD / SSD Speicher zu. Hier ist es genau wie auf einem Root Server, alle üblichen Wartungsarbeiten am System, eine anfängliche Konfiguration und Installation müssen selbst vorgenommen werden. Auch hier gibt es keinerlei Webinterface.